Greifen die COVID-19-Maßnahmen?

Ein Zwischenbericht des BvdFB

Berlin, 28.04.2020

Diese Handlungsempfehlung bezieht sich nur auf die betriebswirtschaftliche Dimension der gegenwärtigen Krise. Die ebenfalls notwendigen Maßnahmen für die gesundheitliche Lage der Bevölkerung und weitere politische sowie soziale Faktoren berücksichtigt sie nicht. Gleichwohl heben wir deren Wichtigkeit ausdrücklich hervor. Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann die aktuelle Situation angemessen bewältigen.

Ausgangssperren, Kontaktverbote, rechtliche Restriktionen und der teilweise Shutdown der deutschen Wirtschaft: Selten wurden in der jüngeren Vergangenheit vergleichbar massive Maßnahmen zur Eindämmung eines Virus ergriffen. Auch wenn das Vorgehen der Regierung Sinn macht, um die Ansteckungsquote zu reduzieren und die Infektionskurve abzuschwächen, sind die Folgen gravierend.

Die Wirtschaft ist in vielen Branchen nahezu zum Erliegen gekommen. Freiberufler, Soloselbstständige, mittelständische Unternehmen sowie Großunternehmen klagen über enorme Umsatzeinbußen, zum Teil von bis zu 100 %, und somit über fehlende liquide Mittel, um ihren Verbindlichkeiten nachkommen zu können. Selbst Unternehmen, die zuvor jahrelang positive Umsatzzahlen und Gewinne geschrieben haben, verbuchen nun erstmals Verluste und bangen um ihre Existenz.

Das schürt den Konzentrationsprozess, der in vielen Branchen schon seit längerem schwillt, und lässt befürchten, dass sich die Zahl der Unternehmen im Rahmen der Krise stark dezimieren und die Arbeitslosenzahlen in die Höhe schnellen werden.

Um dem entgegenzuwirken und den Unternehmen eine Existenzgrundlage zu schaffen, mit der sie nach Ende der Krise wieder durchstarten können, ist deshalb die Unterstützung von öffentlicher Hand, aber auch von Vermietern, Banken und Sparkassen, Gläubigern, Partnern, Lieferanten und anderen Externen zwingend erforderlich.

Die Bundesregierung hatte im März in diesem Zusammenhang einen unbürokratischeren, schnelleren Zugang zu öffentlichen Fördermitteln zugesagt und ein milliardenschweres Paket aus Zuschüssen und speziellen Corona-Förderdarlehen geschnürt. In der Realität zeigt sich allerdings, dass diese Hilfen schwerer zu bekommen sind, als gedacht.

Zuschüsse: Zerreißprobe für Unternehmen
So vergehen nach der Beantragung der Corona-Zuschüsse in manchen Bundesländern mehrere Wochen ehe die so dringend benötigten Gelder auf den Konten der Unternehmen eingehen. Gleichwohl dies gut begründet ist durch die hohe Anzahl an eingereichten Anträgen, diverse Betrugsversuche und die erschöpften Kapazitäten der Vergabestellen, deren Mitarbeiter ihre Zeit zum Teil bis spät in die Nacht mit der Prüfung der Anträge und der Auszahlung der Zuschüsse verbringen, bringt dies die Unternehmen an einen Punkt der Zahlungsunfähigkeit, der den emotionalen Druck und die wirtschaftlichen Unsicherheiten verstärkt.

Hinzukommen die wenig kompromissbereiten Vermieter, für die eine Mietreduktion oder eine Mietaussetzung außer Frage steht, und andere Gläubiger, die trotz der unternehmerischen Notlage auf die vereinbarten Zahlungsmodalitäten bestehen. Aber obwohl selbstständige Mietaussetzungen bedingt durch die aktuelle Situation keinen Kündigungsgrund für den Vermieter darstellen, beweisen die Unternehmen an dieser Stelle oft immer noch moralische Integrität und entscheiden sich gegen die Umsetzung dieser Maßnahme.

Neue KfW-Darlehen: Gut gemeint, aber nicht durchdacht
Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch bei den Banken und Sparkassen ab. Viele kleine und mittlere Unternehmen fühlen sich derzeit von ihrer Hausbank im Stich gelassen, denn die Neuausstattung des KfW-Unternehmerkredits und des ERP-Gründerkredits Universell mit einer 90%igen bzw. 80%igen Haftungsfreistellung hat den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln nur bedingt erleichtert.

Obwohl das Kreditausfallrisiko der Hausbank durch die neuen Richtlinien merklich reduziert wurde, bergen die Unwägbarkeiten zur Zukunft des Unternehmens und fehlende Möglichkeiten zu Marktprognosen aus Sicht der Bank scheinbar immer noch eine zu hohe Gefahr, dass die Unternehmen Zins und Tilgung nicht erbringen können. Die Konsequenz: Entweder werden zusätzliche Sicherheiten angefordert, die jedoch nicht im ursprünglichen Sinne der Bundesregierung sind, oder die Finanzierungsanfrage wird abgelehnt.

Zwar hat die Bundesregierung mit dem KfW-Schnellkredit 2020 ein Förderinstrument auf den Weg gebracht, das die Hausbanken vollständig von einer Haftung befreit, das Produkt greift jedoch nur bei Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente) inklusive Inhaber und rückt daher für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen, die jedoch einen großen Teil der deutschen Wirtschaft darstellen, in weite Ferne.

Es erweist sich deshalb als besonders fragwürdig, warum gerade diesen Unternehmen in der aktuellen Situation so viele Steine in den Weg gelegt werden, während die Regierung für Großkonzerne wie Adidas oder Lufthansa in kürzester Zeit Rettungsschirme in Milliardenhöhe bereitstellt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, und vermutet, dies sei auf die Gewinnspanne der Banken zurückzuführen, die in diesen Fällen deutlich höher ausfällt.

Aber auch der Faktor Zeit mag ein Grund sein, warum viele Finanzierungsanfragen derzeit gar nicht geprüft werden, sondern nur in der Warteschlange des zuständigen Bankers landen oder bereits am Telefon abgelehnt werden. Denn die Banken und Sparkassen sind durch die zahlreichen Stundungsanfragen zu bestehenden Krediten ohnehin in einem Ausmaß überlastet, dass sie gar nicht in der Lage sind, die zahlreichen Finanzierungsanfragen, die sie seit März erreichen, adäquat zu bedienen.

Kurzschlussreaktionen sind auch keine Lösung
Unter diesen Gesichtspunkten verwundert es nicht, dass Unternehmer zusehends in Verzweiflung und Panik verfallen. Die Folge sind Kurzschlussreaktionen, in deren Rahmen Unternehmen etwa finanzielle Mittel aus Corona-Länderprogrammen, die je nach Bundesland bei der jeweiligen Landesförderbank beantragt werden können, zweckentfremden oder bei der Beantragung der Bundeszuschüsse eine Überkompensation ihres tatsächlichen Liquiditätsengpasses erwirken. Beides bedeutet Subventionsbetrug und kann mit hohen Geldbußen oder sogar Freiheitsstrafe geahndet werden.

Hier bedarf es unbedingt einer genauen Prüfung der Richtlinien. Sinnvoll ist die Hinzuziehung eines externen Beraters, um keine Fehler bei der Beantragung oder sogar eine Rechtwidrigkeit zu begehen.

Der Bundeszuschuss beispielsweise berücksichtigt lediglich den Sach- und Finanzaufwand (z.B. Bankkredite, Leasingraten, Mieten, usw.) der Unternehmen und bezieht die Lohnkosten grundsätzlich nicht mit ein. Viele Unternehmen wissen dies jedoch nicht. Sie fügen die Lohnkosten der Berechnungsgrundlage ihres Liquiditätsbedarfs hinzu und beantragen mitunter mehr finanzielle Mittel als ihnen zusteht.

Auswirkungen für Unternehmenswachstum und Existenzgründungen
Aber auch wer Neuinvestitionen, den Ausbau seines Unternehmens oder eine Existenzgründung plant, stößt in Zeiten von COVID-19 bei der Suche nach einem geeigneten Kapitalgeber schnell an seine Grenzen.
Das betrifft sowohl Banken und Sparkassen als auch Leasinggesellschaften.

So reagieren Leasingfirmen aktuell sehr zurückhaltend, wenn es um Leasing- oder Mietkaufangebote für sonst so sichere Vertragsgegenstände wie Geräte, Maschinen und Anlagen, Kraftfahrzeuge oder nicht individualisierte Ausstattungselemente geht. Für die ohnehin schon schwer getroffene Gastronomie sind Leasing und Mietkauf häufig gar keine Option mehr. Ihnen werden in vielen Fällen keine Angebote mehr unterbreitet oder sogar bereits getätigte Angebote wieder zurückgezogen.

Expandierende Unternehmen, Existenzgründer und Start-ups, die mit aussichtsreichen, zukunftsorientierten Projekten auf Banken und Sparkassen zugehen, haben es ebenfalls schwer. Oft scheitert die Finanzierungsanfrage schon in erster Instanz mit der Begründung, die Bank nehme keine Neukunden mehr auf oder verfüge nicht über genügend Zeit, um sich um neue Vorhaben kümmern zu können. Sie wären mit der Bestandskundschaft und deren Unternehmenssicherung bereits ausgelastet.

Selbst Geschäftskontoeröffnungen werden aktuell von einigen Banken mit der Aussage abgelehnt, dass keine zeitlichen Kapazitäten vorhanden wären, um die Anfrage zu bearbeiten. Das betrifft sogar gut aufgestellte Unternehmen, deren Konto bei der Hausbank im Haben geführt wird.

Zwingender Handlungsbedarf erforderlich
In Anbetracht dieser Situation gilt deshalb immer noch unser öffentlicher Appell vom 16.03.2020: Ziel der Bundesregierung muss es sein, ein Förderinstrument mit 100%iger Haftungsfreistellung zu schaffen, dass für jede Unternehmensgröße geeignet ist und nicht über die Hausbank beantragt werden muss!

Nur auf diese Weise ist gewährleistet, dass Soloselbstständige, Freiberufler, kleine und mittlere Unternehmen sowie Großunternehmen schnell und unbürokratisch die erforderlichen finanziellen Mittel erhalten, um den Fortbestand ihres Unternehmens und den Erhalt von Millionen von Arbeitsplätzen in ganz Deutschland zu sichern.

Ein solches Förderprodukt würde zudem die Banken und Sparkassen maßgeblich entlasten, sodass diese sich wieder vornehmlich ihrem Tagesgeschäft widmen und auch neue Kunden bei der Realisierung von unternehmerischen Vorhaben unterstützen können, um nachhaltig positiv auf die deutsche Wirtschaft einzuwirken und den Wirtschaftsstandort Deutschland auch in der Krise zu stärken.

Dieser Bericht basiert auf zahlreichen Fallbeispielen, die sich in den letzten Wochen im Rahmen der Beratungstätigkeit von Mitgliedern des BvdFB ereignet haben. Detailliertere Informationen zu den Vorkommnissen finden Sie unter www.direkt-hilfe.com.

Hilfe für Unternehmen in Zeiten von Covid-19

Eine Handlungsempfehlung des BvdFB

Berlin, 16.03.2020

Diese Handlungsempfehlung bezieht sich nur auf die betriebswirtschaftliche Dimension der gegenwärtigen Krise. Die ebenfalls notwendigen Maßnahmen für die gesundheitliche Lage der Bevölkerung und weitere politische sowie soziale Faktoren berücksichtigt sie nicht. Gleichwohl heben wir deren Wichtigkeit ausdrücklich hervor. Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann die aktuelle Situation angemessen bewältigen.

Mit größter Sorge sehen Unternehmer in unserem Land auf ihre nahe und nächste Zukunft. Der Covid-19-Erreger breitet sich aus und neben den bisher noch schwierigen Einschätzungen zum tatsächlichen Ausmaß der Verheerung spielt der Faktor der Beunruhigung eine Rolle, die sich bereits auf die Handlungsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland auswirkt.

Großunternehmen und Konzerne werden ebenso von der Krise erfasst wie der Mittelstand. Doch im Unterschied zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie Solo-Selbstständigen können sie ihren Betrieb auch dann aus eigenen Mitteln fortsetzen, wenn Handlungsspielräume wegfallen, Aufträge nicht ausgeführt werden können und der Mitarbeiterstamm merklich reduziert wird.

All diese Bewältigungsstrategien stehen KMU nicht zur Verfügung. Hier ziehen schon kleine Erschütterungen gewaltige Konsequenzen nach sich. Ein nicht handlungsfähiges KMU ist bereits mit einem Bein in der Insolvenz. Die Folge einer mittelständischen Insolvenzwelle wäre nicht nur eine enorme Vernichtung von Kapital, sondern auch eine ebenso flächendeckende wie massenhafte Entlassung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

In dieser Situation ist es unter Umständen von existenzieller Bedeutung, dass für KMU Liquiditätshilfen schnell, umfangreich und nachhaltig zur Verfügung stehen.

Die übliche Antragsstellung für Fördermittel führt über die Hausbank. Da jedoch die Banken selbst Betroffene der aufziehenden Krise sein werden, die mit der Herausforderung eines plötzlichen Risikoanstiegs der ausgereichten eigenen Kredite zu kämpfen haben, eignen sie sich in der gegenwärtigen Lage nicht mehr als Beteiligte an Fördermittel-Entscheidungen. Soll das Hausbankprinzip aber nicht aufgegeben werden, so zeigt sich vor dem Hintergrund der Erfahrungen der Finanzkrise 2008, bei der die Hausbanken trotz der Haftungsfreistellung von 90 % recht reserviert auf Finanzierungsanfragen reagierten, dass eine Haftungsfreistellung von 100 % zwingend erforderlich ist.

Die Bürgschaftsbanken stellen für diesen Ansatz die geeigneten Partner dar. Wenn der Bund ihnen durch die angekündigten zusätzlichen Rückbürgschaftszusagen den Spielraum erweitert, können sie betroffenen Unternehmen die notwendige Risikoübernahme von 100 % problemlos verbürgen.

Umfangreiche, bürokratielose und nachhaltige Liquiditätshilfen sollten direkt durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Investitions- bzw. Förderbanken der Länder organisiert und vergeben werden. Wenn bereits heute die Investitionsbank Sachsen-Anhalt unter den bekannt schwierigen Normbedingungen der neuen Bundesländer auf Vorlage einer Hausbankabsage hin selbst in die volle Bankdienstleistung treten kann, empfiehlt sich ein solcher Weg in dieser besonderen Notlage für die KfW und alle Landesförderinstitute erst recht. Dies stellt keine Konkurrenz zu den Geschäftsbanken und Sparkassen dar, sondern dient im Gegenteil zu deren Entlastung und damit auch der Sicherung des regulären Bankbetriebs.

Eine breite Streuung über alle Branchen hinweg ist dabei ebenso nötig wie eine kompromisslose Anpassung der Programmrichtlinien an die neuartige Situation. Entsprechende Fördermittel im Rahmen von Liquiditätshilfen sind zu gestalten als Darlehen mit einer kurzen Laufzeit von bis zu fünf Jahren, bei mindestens einem Tilgungsfreijahr und einem Nullzinssatz über die gesamte Laufzeit.

Der Finanzierungsbedarf eines Unternehmens kann kurzfristig und belastbar durch dessen Steuerberater bestätigt werden. Eine Vorausschau auf die je nächsten sechs Monate kann so auf der Grundlage von Jahresdurchschnittsrechnungen für Aufträge und Umsätze erfolgen und dabei zugleich Faktoren wie saisonale Schwankungen verantwortlich berücksichtigen. Im Zeitraum der Gewährung ist auf gleiche Weise zu erheben, ob und in welchem Ausmaß die Unterstützung für die nächsten Monate fortgesetzt werden muss.

Dieses Vorgehen sichert zum einen die Handlungsfähigkeit tausender KMU in Deutschland und ermöglicht zum anderen einen Aufschub für die Frage nach der Umwandlung dieser kurzfristig gewährten Kredite entweder in Darlehen mit Teilverzicht oder Zuschüsse. Eine schnelle Hilfe jetzt ist entscheidender als die spätere Darlehensrückführung.

Zudem raten wir dringend dazu, dass der Bund zur Entlastung betroffener Unternehmen Löhne und Gehälter für einen Zeitraum von zunächst bis zu einem Jahr kompensiert. Auch sollte er die Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuerzahlungen der so gestützten Arbeitsplätze finanzieren. Alle politischen Ebenen und Wirtschaftswissenschaftler bestätigen die Verfügbarkeit der entsprechenden Gelder.

Ein weniger umfangreiches Vorgehen hätte unabsehbare Folgen. Ein sprunghafter Anstieg der Arbeitslosenquote, eine empfindliche Beschädigung des Bankensystems und des deutschen Mittelstandes, von dem sich das Wirtschaftssystem über Jahre und Jahrzehnte nur schleppend erholen würde, sind aber um jeden Preis zu vermeiden.

Auch ist genau darauf zu achten, dass der deutsche Außenhandel im Import wie im Export intakt bleibt. Der deutsche Mittelstand ist kein hermetisches Binnenphänomen, sondern international vernetzt und verwurzelt. Beschädigte oder gar abgerissene Lieferketten brauchen eine schnelle finanzielle Kompensation für die Mehrkosten, die bei Beschaffung auf alternativen Wegen entstehen, bzw. für den Verdienstausfall, wenn der Absatz auf ungünstigeren Märkten erforderlich wird.

Als Bundesverband deutscher Fördermittel-Berater e.V. (BvdFB) mit tagesaktuellen Kontakten zu Unternehmen, Banken und Vergabestellen sprechen wir für die Realität des deutschen Mittelstandes. Wir wissen, dass kleinen und mittleren Unternehmen bereits in ruhigen Zeiten oft kein Zugang zu öffentlichen Fördermitteln gewährt wird. Umso mehr sind Bund, KfW und Landesförderinstitute jetzt dazu aufgerufen, unbürokratische Hilfen mit intuitivem Zugang für Unternehmen von den Großstädten bis hin in die entlegenen Gegenden unseres Landes zu ermöglichen.

Qualität geht vor Quantität

Qualitätssicherung der Fördermittel-Beratung

 

BeratungsgesprächDas Ziel des Berufsverbandes ist die Qualitätssicherung der Fördermittelberatung. Insbesondere ist es das Ziel, das Niveau der Beratungsleistungen seiner Mitglieder als zuverlässig, seriös und kompetent zu gewährleisten.

Zur Erreichung dieser Ziele bieten die vom BvdFB zertifizierten Akademien die entsprechenden Studiengänge an. Informationen erhalten Sie unter: Zertifizierung.

Ein weiteres Ziel ist es, die Möglichkeiten zur Inanspruchnahme von Fördermitteln zu verbessern und zu erleichtern. Zu diesem Zweck informiert, berät und unterstützt der Verband die Ministerien, Vergabestellen und Entscheidungsträger in den Banken.

Mit den neuen Aufgaben werden bundesweit von den Banken mehr zertifizierte Berater angefordert.

 

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Die Aufgabenschwerpunkte des Bundesverband deutsche Fördermittel-Berater e.V. (BvdFB)

 

Der Bundesverband deutscher Fördermittel-Berater hat sich zum vorrangigen Ziel gesetzt, einheitliche und belastbare Qualitätsstandards in der Fördermittel-Beratung festzulegen, zu etablieren und zu überwachen.

Individuelle Beratung
Dies geht einher mit einem nachhaltig geführten Wissenstransfer zwischen dem Verband und staatlichen Institutionen wie Ministerien und Vergabestellen. Darüber hinaus nimmt der BvdFB als Berufsverband der Fördermittel-Berater gegenüber diesen staatlichen Institutionen die verantwortungsvolle Aufgabe der Interessenvertretung wahr.

Der BvdFB betreibt eine umfangreiche Auswertung von grundlegendem Fachwissen in den Bereichen "Fördermittel", "Subventionen" und "Zuschüsse". Ebenso trägt der Verband mit der Erstellung oder Beauftragung eigener Forschungen und Veröffentlichungen zu der Generierung von weiterem Fachwissen bei. Das zentrale Anliegen des Verbandes ist, das dabei generierte Fachwissen aufzuarbeiten und Unternehmen, Beratern, Medien und der Öffentlichkeit verständlich und zugänglich zu machen.

Zum Zweck der Sicherung der Qualität in der Fördermittel-Beratung hat der Verband die Zertifizierung zum "Zertifizierten EU-Fördermittel-Berater (BvdFB)" eingeführt. Als zentrale Prüfungsstelle vergibt der BvdFB dieses Zertifikat an geprüfte und geeignete Berater.

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